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Weitere Initiativen der Schuldemokratie - Klassenrat und Schulparlament
Mitgestalten in der Schule kann über den gesetzlich verankerten Mindeststandard hinausgehen. Selbstverständlich, man kann es immer besser machen als vorgeschrieben. In den meisten Fällen initiieren engagierte LehrerInnen weitere demokratische Zusammenkünfte. Sie finden in der Schulzeit statt und werden dem Unterricht in vertretbarem Maß vorgeordnet. Die wichtigsten – häufigsten – Formen, die über die Gesetze hinausgehen, sind Klassenrat oder Schulparlament.
In Sachen Klasse
Vor allem in Volks- und Hauptschulen ist der Klassenrat ein wichtiges Element in der Schuldemokratie. Er muss jedoch nicht auf diese jungen SchülerInnen beschränkt sein. SchülerInnen aller Schulstufen können ihre/n Klassenlehrer/in um einen Klassenrat bitten.
Bei dieser Zeit für Demokratie in der Klasse kann es um Entscheidungen für die Klasse gehen: Wie gestalten wir das Klassenzimmer? Wie teilen wir die Funktionen – Kassier, Klassenbuchwart – auf? Welche Regeln stellen wir für das Miteinander in der Klasse auf? Geben wir uns eine Klassenverfassung und was steht drinnen?
In Sachen Schule
Das Schulparlament ermöglicht Entscheidungen, die die ganze Schule betreffen, zu fällen. Je nach Schule sind dabei entweder alle SchülerInnen oder alle KlassensprecherInnen anwesend.
Und noch mehr Ideen
Klassenrat und Schulparlament sind nur zwei mögliche Instrumente der demokratischen Organisation, bei der SchülerInnen Schule mitgestalten können. Auf können liegt die Betonung. Denn die Qualität dieser Instrumente, genauso wie etwa gemeinsame SchülerInnen-LehrerInnen-Diskussionsrunden, Konfliktmanagement/Mediation, oder Schülerbeiräte, hängt von den Beteiligten ab.
Wenn SchülerInnen die Gelegenheiten wahrnehmen, wenn LehrerInnen Foren bereitstellen, dann kann von einer echten Partnerschaft und demokratischen Mitsprache gesprochen werden.
