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Inhalt:
Engagement und eine Portion Eigeninitiative sind Grundvoraussetzungen für SchülervertreterInnen. Wer gewählt ist, kann Vieles tun.
Lernen und trainieren
Die Aufgabe einer SprecherIn besteht aus mehr, als Kritik zu äußern. Der richtige Ton, die richtige Nachdrücklichkeit und Zivilcourage sind notwendige Soft Skills, die gelernt werden können. Für VertreterInnen bieten Organisationen Weiterbildungsmöglichkeiten an. Nur zwei Beispiele: Die „Jungen Europäischen Föderalisten“ und die Organisation „Zeitung in der Schule“ – kurz ZIS – haben Angebote zur Umsetzung einer SchülerInnen-Zeitung, Polipedia bietet Workshops zum Thema „Wie nutzt man Web 2.0 - Technologie in Beteiligungsprozessen?“ an.
Rundum informiert
Zentral für SchülervertreterInnen ist Information. Nicht weil wir im Zeitalter der Information leben, sondern weil die Weitergabe von Wissen, das Einholen von Fakten sowie das Ansprechen von Problemen das Fundament einer funktionierenden Demokratie bilden.
Demokratie in der Praxis
Wer SchülervertreterIn ist, kommuniziert und tritt offiziell für die Klasse, den Jahrgang oder die Schule auf. Aber es geht um mehr. Zuhören-Können ist das Kapital der SchülervertreterInnen. Was stört meine MitschülerInnen, obwohl es mich nicht tangiert? Wie trete ich dafür ein? – Das ist die Kunst der Vertretung.
Manchmal stehen allgemeine Interessen gegen Eigeninteressen - oder krachen die Vorstellungen von LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen aneinander. Dann heißt es Kompromisse suchen, finden und gemeinsame Entscheidungen mittragen.
